Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Herzlich Willkommen bei ADA

23.+24.11.2019 - Empowerment Training 

 

***Emp©werment, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Schwarze Personen und Personen of Color.***

 

Oft haben wir es am Arbeitsplatz und im Alltag mit (hetero)sexistischen Sprüchen, aufdringlichen Blicken oder ungefragtem Berühren, exotisierenden Fragen und Zuschreibungen, Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt zu tun.

 

In diesem Workshop möchten wir in einem geschützteren Raum Strategien und Techniken der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung aneignen und erweitern. Wir gehen der Frage nach, was hat die eigene Erfahrung eigentlich mit sexistischen und rassistischen Gesellschaftsverhältnissen zu tun? Welche Möglichkeiten der Verbündung und Solidarisierung haben wir trotz unterschiedlicher Erfahrungen?

Besonders soll es darum gehen einen Raum zu schaffen, in dem wir respektvoll miteinander unsere Kraft feiern.

 

Mit verschiedenen Übungen sensibilisieren und stärken wir unser Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.

Wir schulen unsere Körperhaltung und Stimme und lernen sie einzusetzen, um uns zu behaupten.

Wir üben einfache, aber wirkungsvolle Techniken, mit denen wir uns in bedrohlichen Situationen im Alltag und am Arbeitsplatz praktisch verteidigen können.

Dafür verbinden wir Elemente aus der Empowermentarbeit, dem WenDo und der antirassistischen und feministischen Selbstverteidigung.

Atem- und Körperübungen sollen uns unterstützen dabei gut für uns zu sorgen und zu stimmigen Strategien der Selbstermächtigung zu gelangen.

 

Der Workshop ist für Menschen, die selber Erfahrung in der Verschränkung von (hetero-) sexistischer und rassistischer Diskriminierung und Gewalt machen und betroffen sind. Das können z.B. Schwarze Menschen und Personen of Color sein, die sich als Frauen*Lesben*, Trans*, Inter, nichtbinär, gender-queer verstehen.

 

Du brauchst keine Vorkenntnisse.

Wichtig zu wissen ist, dass der Workshop nicht geeignet ist, um Erfahrungen aufzuarbeiten.

 

Schreib uns gerne, falls dich diese oder andere Fragen beschäftigen:

Ist dies der richtige Workshop für mich? Ich fühle mich angesprochen, weiß aber nicht ob ich zu der Zielgruppe gehöre. Ich benutze die Begriffe nicht für mich, kann ich trotzdem teilnehmen? Ich bin unsicher, ob es der richtige Zeitpunkt für mich ist. Ich bin unsicher, ob ich mit meiner Beeinträchtigung teilnehmen kann. Können die Anleiter*innen mir auf meine Bedürfnisse abgestimmte Übungen anbieten?  …

 

ANLEITER*INNEN:

Tyler* Bunadi ist Wendo - Trainer_in

rayms Cadeau ist Trainerin* für Empowerment, Selbstverteidigung und Selbstbehauptung

 

ANMELDUNG: Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur

Verfügung. Bitte melden Sie sich bei ADA-Antidiskriminierung in der Arbeitswelt bei Soma Said an. Der Anmeldeschluss ist der 3.11.2019. Anmeldung via E-Mail an: s.said@aulbremen.de oder telefonisch unter: 0421/960 89-14

 

BEGINN UND ENDE: Das Training dauert zwei Tage und findet Samstag und Sonntag den 23. & 24. November 2019 von 10:00 – 16:00 Uhr statt. Am ersten Tag sind ab 9:30 Uhr das Ankommen und der gemeinsame Start um 10:00Uhr geplant. Die Teilnahme an nur einem Tag ist nicht möglich.

 

ORT: Mädchenkulturhaus, Heinrichstraße 21, 28203 Bremen

 

ZUGANG ZUM ORT: Die Trainingsräume sind mit einem Rollstuhl zugänglich. Allerdings lassen sich die Türen nicht automatisch öffnen. Wir bieten an, gemeinsam mit einzelnen Teilnehmenden im Vorfeld zu überlegen, wie wir für alle Teilnehmenden die Mobilität im Haus ermöglichen bzw. erleichtern können. Sprechen Sie uns hierfür gerne vorab an oder teilen uns Ihre Vorstellungen bei der Anmeldung mit. Die Toilette im Haus ist leider nicht mit Rollstuhl nutzbar. Es gibt vor Ort jedoch eine barrierefreie Toilette auf der gegenüberliegenden Seite der Straße. Es gibt leider kein Wegeleitsystem für blinde Menschen.

 

KINDERBETREUUNG: Wir können eine Kinderbetreuung vor Ort anbieten. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie eine Kinderbetreuung brauchen. Der Raum, in dem die Kinderbetreuung stattfinden kann, ist leider nicht mit einem Rollstuhl zugänglich.

 

SPRACHEN: Die Fortbildung findet in deutscher Lautsprache statt. Wenn Sie eine Übersetzung in eine andere Sprache (Gebärdensprache, Englisch, Französisch oder weitere Sprachen) benötigen, versuchen wir das zu organisieren. Bitte teilen Sie uns Ihren Übersetzungsbedarf bei der Anmeldung mit.

 

VERPFLEGUNG: Bitte Unverträglichkeiten und Wünsche bei der Anmeldung angeben.

 

VERANSTALTER*INNEN: ADA – Antidiskriminierung in der Arbeitswelt bei Arbeit und Leben Bremen e.V. und Mädchen_kulturhaus des BDP

 

 

22.10.2019 - Fachtag "Antidiskriminierung - Stärkung durch Vernetzung" 

 

Das Netzwerk gegen Diskriminierung lädt ein: 

 

Zeit: 22.10.2019; 9.00 – 17.00 Uhr 

Ort: DGB-Haus Bremen, Bahnhofsvorplatz 22 – 28 

                                         

Hinweis: Die Veranstaltung ist kostenlos und als Bildungsurlaub im Land Bremen anerkannt.  

 

Menschen erfahren Diskriminierungen aus unterschiedlichen Gründen. Sie werden aufgrund personenbezogener, sozialer, tatsächlicher und/oder zugeschriebener Merkmale ohne sachliche Rechtfertigung ungleich behandelt bzw. benachteiligt und in ihren universellen Menschenrechten verletzt. Heute mehr denn je, erleben wir grenzenlose Anfeindungen durch die Verrohung der Sprache und tätliche Angriffe, die öffentliche Sichtbarkeit von rechtsextremen Vernetzungsstrukturen und der immer größer werdenden Spaltung der Gesellschaft zwischen Verfechtern und Gegnern der Demokratie. Doch was bleibt nach einer erregten öffentlichen Diskussion an Erkenntnissen für die Zukunft übrig? Die Aufgabe wird einerseits darin liegen, verstärkt solidarisch zusammenzuarbeiten und gemeinsame Strategien zu entwickeln, andererseits auch die Notwendigkeit der mehrdimensional ausgerichteten Antidiskriminierungsberatung deutlich zu machen.

Durch die Zusammenarbeit mit angrenzenden Akteur*innen geht das Netzwerk gegen Diskriminierung von einem Verständnis einer Antidiskriminierungsarbeit im weiteren Sinne aus. Solidarische Unterstützungs-, Informations- und Begleitungsangebote für alldiejenigen, die aufgrund von systematischer und struktureller Ungleichheit keine oder erschwerte Zugänge zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, zu Bildung oder sozio-kultureller Teilhabe, zu Wohnraum oder zum Gesundheitssystem haben, werden von Selbstbündnissen und (Nicht-) Regierungsorganisationen bereits in der alltäglichen Arbeit umgesetzt. Neben der qualifizierten Antidiskriminierungsberatung leisten diese Organisationen einen wichtigen Beitrag, Diskriminierung abzubauen. Der Fachtag soll Auftakt sein, die Arbeit im Feld der Antidiskriminierungsarbeit in Bremen sichtbar zu machen und Akteur*innen in diesem Feld zusammenzubringen.

 

In Form von Inputs und Workshops möchte das Netzwerk gegen Diskriminierung auf dem Fachtag einen Diskussions-, Austausch- und Vernetzungsraum öffnen, um u.a. folgenden Fragen nachzugehen: 

  • Welche Stellen/(Selbst-)Organisationen existieren bereits und wie können Menschen, die Diskriminierung erfahren, sie erreichen?
  • Wie kann Verweisberatung gelingen, sodass Menschen noch zielgerichteter Unterstützung erhalten bzw.
  • Wie können die einzelnen Stellen/(Selbst-)Organisationen voneinander erfahren? 

 

Programm des Fachtags 

 

9.00h 

Ankommen & Anmeldung 

 

Plenumsphase I 

9.30h 

Grußworte durch

Bärbel Reimann, stellvertretende Landesfrauenbeauftragte

Joachim Steinbrück, Landesbehindertenbeauftragter

N.N., Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport - Referat Integrationspolitik

9.50h 

Eva Andrades (Geschäftsführerin des Antidiskriminierungsverbandes Deutschlands, advd)

Welche Struktur, Qualifizierung und Vernetzung braucht es für die Antidiskriminierungsarbeit?

 

Sewita Mebrahtu (Koordinatorin Bremer Netzwerk gegen Diskriminierung) 

Wie sind die Gegebenheiten in Bremen? Angebote, Herausforderungen und Problemlagen  

11.00h  

Antidiskriminierungsforum im Tivolisaal

Informationen, Austausch, Vernetzung

 

11.45h 

Mittagspause (veganes Mittagsessen)

 

 

 

Arbeitsgruppen-Phase 

12.45h 

AG 1: Projekt MoBA - Bremer und Bremerhavener Beratungsstelle für mobile Beschäftigte und Opfer von Arbeitsausbeutung, Arbeit und Leben (DGB/VHS) e.V. Bremen & Projekt BINNEN – Plus  -  Beratung für neuzugewanderte EU-Bürger*innen, Verein für Innere Mission in Bremen

Herausforderungen für EU-Bürger*innen in der Arbeits- und Sozialwelt  

 

AG 2: Sunny Omwenyeke, TWAB - Together we are Bremen (Solidaritätsbündnis für Anerkennung und ein Bleiberecht in Bremen); BreSoC - Bremen Solidarity Centre e.V. (unabhängige gemeinnützige Interessensvertretung und politische Bildungsorganisation)

Diskriminierungserfahrungen aufgrund des prekären Aufenthalts

 

AG 3: Prof. Dr. Konstanze Plett, Universität Bremen, Arbeitsgebiete: Geschlecht und Recht & Aktion Standesamt (Aktivist*innen der Kampagne „Dritte Option“)

Neuregelung des Personenstandsrechts – Welche Bedeutung hat es in der Praxis?

 

AG 4: Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau, ZGF

„Diskriminierung von Frauen im Jahr 2019 – Die ZGF und die Lizenz zur Gleichstellung“

 

AG 5: Maleike Schubert, Magistrat der Stadt Bremerhaven, Amt für Menschen mit Behinderung

„Bin ich behindert oder werde ich gehindert? Wie durch Inklusionsarbeit vielschichtigen Diskriminierungen begegnet wird“

 

AG 6: Birgit Manz und Soma Said, Projekt ADA – Antidiskriminierung in der Arbeitswelt, Arbeit und Leben (DGB/VHS) e.V. Bremen

Empowerment und Beratung als Antidiskriminierungsstrategie

 

AG 7: Dr. Bettina Graue, Arbeitnehmerkammer

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in der Rechtsberatung der Arbeitnehmerkammer

 

14.45h 

Kaffeepause 

 

Plenumsphase II 

15.15h 

Wie können wir uns als Beratungsstellen, Initiativen, Projekte in Bremen weiter gut vernetzen und uns gemeinsam über Eckpunkte einer bremischen Antidiskriminierungsstrategie verständigen?

 

fishbowl - Format mit einem Auftakt durch ...

 

-          Ursel Gerdes, ADE - Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt - Expertise und Konfliktberatung, Universität Bremen

-          Carolin Bischoff, Projekt BINNEN – Plus  -  Beratung für neuzugewanderte EU-Bürger*innen, Verein für Innere Mission in Bremen

-          Sunny Omwenyeke, BreSoC - Bremen Solidarity Centre und TWAB  - Together we are Bremen

-          Kristina Weitz, Demokratiezentrum/ Koordinierungsstelle: Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit

 

17.00h 

Ende der Veranstaltung 

 

 

Anmeldung & Veranstalter_innen 

 

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung mit Angabe des gewünschten Workshops bis zum 11. Oktober 2019 gebeten.

Falls Sie Ihre Organisation durch einen Infostand im Antidiskriminierungsforum vorstellen möchten, teilen Sie uns dies auch gerne bei der Anmeldung mit.

 

Benötigen Sie…

  • eine Übersetzung in Deutscher Gebärdensprache?
  • Flüsterübersetzungen in anderen Sprachen?
  • eine Kinderbetreuung?
  • Gebetsräume?
  • andere Sachen bzw. Unterstützungsmöglichkeiten?

 

Wir werden bei den Anmeldungen von unterschiedlichen Bedarfen alle Möglichkeiten ausschöpfen, können aber dennoch nicht garantieren, dass wir jegliche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen können.

 

Die Anmeldung kann per Email, Post oder Fax erfolgen - bitte Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Kontakt und Veranstaltungsnummer (HS 900.048) angeben: Mail: s.mebrahtu@aulbremen.de, Post: ADA, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen, Fax: (0421) 960 89 20 

 

Das Bremer Netzwerk gegen Diskriminierung ist ein Zusammenschluss von Beratungsstellen, bestehend aus Behörden und Nichtregierungsorganisationen. Hauptziel des Netzwerkes ist die Stärkung und der Ausbau der Antidiskriminierungsarbeit durch Austausch, Qualifizierung der Verweisberatung/Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Bislang werden durch das Netzwerk schwerpunktmäßig  die Diskriminierungsdimensionen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz abgedeckt. www.antidiskriminierung.bremen.de

 

  • ADA – Antidiskriminierung in der Arbeitswelt
  • ADE – Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt – Expertise und Konfliktberatung
  • Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF)
  • Der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen (LBB)
  • Die Migrations- und Integrationsbeauftragte des Landes Bremen
  • Rat&Tat-Zentrum für queeres Leben e.V.

 

  • soliport Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt solidarisch beraten und unterstützen

09. & 10. Oktober 2019Auf die Dauer hilft nur Power, oder?

 

Empowerment, Selbstfürsorge und Netzwerk für Arbeitnehmer*innen im Lidice Haus, Bremen

 

Die Veranstaltung ist kostenlos und in Bremen als Bildungszeit anerkannt.

 

Als Arbeitnehmer*innen verbringen wir einen nicht unwesentlichen Teil unserer Lebenszeit an unserem Arbeitsplatz, mit unseren Kolleg*innen und in den gegebenen Strukturen. Auch Arbeitsplätze sind nicht frei von Diskriminierung mit ihren vielen Gesichtern... Was machen wir damit? Gegen Diskriminierung kann auf verschiedene Arten vorgegangen werden, die einander ergänzen. Eine Art ist Selbststärkung - Empowerment: Ohnmachtserfahrungen einordnen, sich auf die eigenen Stärken und Qualitäten besinnen, in den solidarischen Austausch mit anderen kommen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

 

In diesem Workshop möchten wir einen Fokus auf Selbstfürsorge in rassistischen Machtverhältnissen legen. Was machen offen oder subtil rassistische Dynamiken mit mir und was machen wir damit? Woran erkenne ich meine Grenzen? Welche Signale sendet mir mein Körper? Neben praktischen Selfcareübungen nutzen wir Methoden der Biografie-, Körper- und Theaterarbeit.

 

Die Fortbildung richtet sich an Arbeitnehmer*innen, die in Deutschland aufgrund der (zugeschriebenen) Herkunft, Religion, Aussehens oder Sprache rassistische Diskriminierung erfahren.

 

Trainerinnen:

Verena Meyer ist Trainerin und Beraterin in den Bereichen Empowerment, intersektionale rassismuskritische Bildung, Organisationsentwicklung und Traumapädagogik.

 

Pasquale Virginie Rotter ist bundesweit als Somatic Empowerment Coach, Empowermenttrainer* und kritische Diversitytrainer*in tätig. Derzeit leitet und koordiniert Pasquale Virginie Rotter das Projekt EmpA – Empowerment, Sensibilisierung und antirassistische Öffnung der Alice Salomon Hochschule Berlin. Anmeldung: Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.

 

Bitte melden Sie sich bei ADA-Antidiskriminierung in der Arbeitswelt an.

 

Anmeldung via E-Mail an: info@ada-bremen.de oder telefonisch unter: 0421/960 89-14

 

Beginn und Ende: Die Fortbildung dauert zwei Tage und findet am Mittwoch, den 9.10. und Donnerstag, den 10.10. 2019, jeweils von ca. 09:30 – ca. 17:00 Uhr statt. Die genauen Beginn- und Endzeiten der Fortbildung werden am ersten Tag entlang der Bedürfnisse der TN*innen (Kita-Zeiten, Anreisezeiten etc.) gemeinsam besprochen und festgelegt. Am ersten Tag sind ab 09:30 Uhr das Ankommen und der gemeinsame Start um 10:00 Uhr geplant.

 

Ort: Jugendbildungsstätte Bremen Lidice-Haus // Weg zum Krähenberg 33A, 28201 Bremen // Bei Bedarf gibt es ein Shuttle-Service ab der Wilhelm Kaisen Brücke in Bremen. Der Shuttle ist auch für Rollstuhlfahrer*innen. Bitte bei der Anmeldung angeben, wenn der Wunsch da ist. Zugang zum Ort: Die Seminarräume sind mit einem Rollstuhl zugänglich. Allerdings lässt sich nur die Haupteingangstür automatisch öffnen, d.h. Personen, die auf einen Rollstuhl oder ähnliches angewiesen sind, können sich nicht selbstständig im Haus bewegen. Es gibt leider kein Wegeleitsystem für blinde Menschen.

 

Übernachtung: Für Teilnehmer*innen, die vor Ort übernachten möchten, haben wir ein Übernachtungszimmer für maximal 2 Personen reserviert. Das Zimmer ist für Rollstuhlfahrer*innen geeignet. Es gibt einen Fahrstuhl für das Zimmer und die Seminarräume. Allerdings lässt sich nur die Haupteingangstür automatisch öffnen, d.h. Personen, die auf einen Rollstuhl oder ähnliches angewiesen sind, können sich nicht selbstständig im Haus bewegen. Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, ob Sie vor Ort übernachten möchten.

 

Kinderbetreuung: Wir können eine Kinderbetreuung vor Ort anbieten. Bitte teilen Sie uns bis spätestens Freitag, den 4. Oktober mit, ob Sie eine Kinderbetreuung brauchen.

 

Sprachen: Die Fortbildung findet in deutscher Lautsprache statt. Wenn Sie eine Übersetzung in eine andere Sprache (Gebärdensprache, Englisch, Französisch oder weitere Sprachen) benötigen, versuchen wir das zu organisieren. Bitte teilen Sie uns Ihren Übersetzungsbedarf bei der Anmeldung mit.

 

Verpflegung: Bitte Unverträglichkeiten und Wünsche bei der Anmeldung angeben.

 

Veranstalter*innen: ADA – Antidiskriminierung in der Arbeitswelt bei Arbeit und Leben Bremen e.V. und die Jugendbildungsstätte Bremen Lidice-Haus-Gemeinnützige GmbH.

05.09.2019 - Lesung mit Hengameh Yaghoobifarah und Fatma Aydemir

 

Wo: Kukoon, Buntentorsteinweg 29, Bremen
Wann: Donnerstag, 5.9.2019 um 20 Uhr

 

Zum einjährigen Bestehen des sogenannten „Heimatministeriums“ sammeln Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah in ihrem Essayband schonungslose Perspektiven auf das völkisch verklärte Konzept Heimat einer rassistisch und

antisemitisch geprägten Gesellschaft.

 

Mehr Infos unter www.literaturkontor-bremen.de

 

veranstaltet & gefördert von: Bremer Literaturkontor, Rosa-Luxemburg-Initiative, ADA - Antidiskriminierung in der Arbeitswelt, Bremer Rat für Integration, ver.di Jugend Bremen, Kulturzentrum Kukoon

06.09.2019 - Schreiben als Selbstermächtigung - Schreiben als Widerstand

 

Schreibworkshop mit Hengameh Yaghoobifarah und Fatma Aydemir

 

Für wen: Schwarze Menschen, People of Color, Juden_Jüdinnen, Sinte_zza, Romn_ja, Asiatische Deutsche, Migrant_innen und andere Menschen, die in Deutschland Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen machen.

 

Wann: Freitag, 6.9.2019 von 10 - 14.30 Uhr

Wo: DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22; Räume barrierearm zugänglich

Kosten: Keine

Sprache: deutsch, auf Wunsch englische

Flüsterübersetzung

Anmelden: info@literaturkontor-bremen.de bis zum 26.8.2019

 

Bitte schreibt bei der Anmeldung 3 - 4 Sätze über euch und was euch motiviert, an dem Workshop teilzunehmen. Zu schreiben bedeutet zu kommunizieren, zu dokumentieren, zu archivieren. Zu schreiben bedeutet auch immer, eine eigene Stimme zu finden. Doch gerade jenen Menschen, die nicht Teil einer weiß-christlichen

Mehrheitsgesellschaft sind, wird der selbstbestimmte Umgang mit Sprache und Schrift allzu oft abgesprochen. Oder sie werden durch die hierarchisierten Räume der Literaturwelt und des Schreibbetriebs eingeschüchtert und entmutigt, selbst zu schreiben.

In diesem Workshop erforschen wir mit unterschiedlichen Übungen das ermächtigende Potenzial des Schreibens - ganz egal ob wir schon lange schreiben, mit dem Schreiben wieder anfangen wollen oder uns zum ersten Mal schreibend ausprobieren!

 

veranstaltet & gefördert von: Bremer Literaturkontor, Rosa-Luxemburg-Initiative, ADA - Antidiskriminierung in der Arbeitswelt, Bremer Rat für Integration, ver.di Jugend Bremen, Kulturzentrum Kukoon

SAVE THE DATE

FACHTAG zu Anti-Schwarzem Rassismus

 

Dienstag, 27.08.2019

09.30 – 18.00 Uhr

DGB-Haus (beim Hauptbahnhof)

Tivoli-Saal

Bahnhofsplatz 22 – 28 / 28195

 

ADA in Kooperation mit der Black Student Union lädt ein: Fachtag Anti-Schwarzer Rassismus

 

In Form von Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion möchten wir auf diesem Fachtag einen Diskussions-, Austausch- und Vernetzungsraum eröffnen, um die vielfältigen Aspekte eines Anti-Schwarzen Rassismus näher zu betrachten. 

 

Ankündigung: Rassismus ist facettenreich. Abwertungs- und Ausgrenzungsmechanismen unterscheiden sich in ihrer Funktion je nachdem, welche zugeschriebene rassistische Markierung vorliegt. Der Rassismus gegen Schwarze Menschen unterscheidet sich beispielsweise vom Rassismus gegen Muslim*innen oder gegen Sinti*zza und Rom*nja. Auch wenn Schwarze Menschen beispielsweise aufgrund von Hautfarbe in der weißen Gesellschaft eine starke Sichtbarkeit besitzen, werden die alltägliche Ausgrenzung und ihre Folgen weitgehend von der Gesellschaft unsichtbar gemacht. Auf diesem Fachtag geht es darum, den Anti-Schwarzen Rassismus näher zu beleuchten und mehrheitlich Schwarzen Selbstorganisationen eine Stimme zu verschaffen. Wir wollen uns am Vormittag in Form von Vorträgen darüber informieren, aus welchen Aspekten der Anti-Schwarze Rassismus besteht und was das Spezifische an ihm ist.

Des Weiteren legen wir den Fokus auf die psychologischen Dimension dieser Rassismusform: Wir beleuchten, welche Auswirkung der Anti-Schwarze Rassismus hinsichtlich Motivation, Selbstwert und Identität auf Schwarze Menschen hat. Dadurch wird sichtbar, dass sich der Anti-Schwarze Rassismus auf alle Lebensbereiche auswirkt, nicht zuletzt auf den Arbeitsmarkt, wo Schwarze Menschen in den seltensten Fällen in Führungspositionen anzutreffen sind und die Präsenz Schwarzer Mitarbeitender /bzw. Schwarzer Mitarbeiter*innen im Kollegium nach wie vor Irritationen hervorruft.

Am Nachmittag wird es in verschiedenen Workshops unter anderem zwei Empowerment-Räume für Schwarze Männer* und Frauen* geben. In einem Abschluss-Podium werden wir über die Notwendigkeit Schwarzer Räume in der Dominanzgesellschaft sprechen.

Neben der interessierten Öffentlichkeit laden wir herzlich Beschäftigte aus dem Bildungs-, Sozial- und Antidiskriminierungsbereich ein. Herzlich eingeladen sind ebenfalls Mitarbeitende der Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertretungen.

 

Ausstellung: Die Ausstellung „Homestory Deutschland – Schwarze Biographien in Geschichte und Gegenwart“ ist vom 21.08. bis zum 08.09. in der 1. Etage des DGB Gebäudes zu sehen sein. Weitere Informationen unter: http://www.homestory-deutschland.de/.

 

Hinweis: Die Veranstaltung ist kostenlos und als Bildungszeit im Land Bremen anerkannt. Wenn Sie eine Bescheinigung der Bildungszeit benötigen, bitte bei der Anmeldung angeben. Mittagessen und Kaffee/Tee am Nachmittag wird vom Haus gestellt. Eine Flüsterübersetzung ins Englische und Französische ist in Planung.

Tagesablauf

 

09:30 Uhr                       Ankommen und Anmeldung

10:00 Uhr                       Begrüßung

10:30 Uhr                       Vortrag: Was ist eigentlich Anti-Schwarzer Rassismus? //  Black Community aus Hamburg // Sista Oloruntoyin

11:15 Uhr                        Vortrag: Welche psychische Dimension_en des Anti-Schwarzem Rassismus gibt es? // OPRA - Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt (Berlin) // Larissa Nägler

 

12:30 – 13:30 MITTAGSPAUSE
13:30 – 15:30 Workshop-Phase

 

Workshop 1                   Vertiefung psychische_r Dimension_en des Anti-Schwarzen Rassismus mit Larissa Nägler (OPRA – Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt, Berlin)

Workshop 2                   Education and Anti-Blackness // Patience Amankwah, Sheba Wiafe und Ronny Manjang von der Black Student Union

 

Workshop 3                  Empowerment Raum für Schwarze Frauen*

Alle Menschen, die sich als Schwarze Frauen verstehen, sind eingeladen zu einem Austauschraum // Saraya Gomis (Lehrerin und Vorstand Each One Teach One e.V.)

 

Workshop 4                   Empowerment Raum für Schwarze Männer*
Alle Menschen, die sich als Schwarze Männer verstehen, sind eingeladen zu einem Austauschraum // Samuel Njiki Njiki (Bildungsreferent / Lidice-Haus Bremen)

 

Workshop 5                 Rassistische Aspekte in der Europäischen Grenzpolitik                                               und in der Entwicklungszusammenarbeit // Sunny Omweneyeke (Menschenrechtsaktivist und Gründer der BreSoC e. V.)

 

15:30 – 16:00 Uhr Kaffee und Tee

 

16:00 Uhr                       Podiumsgespräch: Über die Notwendigkeit Schwarzer Räume in der Dominanzgesellschaft // mit Saraya Gomis (Lehrerin und Vorstand Each One Teach One e.V.), Fatou Conteh (Black Student Union)

 

Um Anmeldung per Email, Post oder Fax wird gebeten - bitte folgende Daten angeben: Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Kontakt, Veranstaltungsnummer (900.137) sowie den Workshop-Wunsch für den Nachmittag, wenn es möglich ist. Es ist vorgesehen, dass pro Workshop nicht mehr als 20 Menschen sein sollen und wir versuchen im Vorfeld schon einmal zu schauen, ob das gelingen kann, um gegebenenfalls noch reagieren zu können. Der Anmeldeschluss ist der 25.08.2019.

 

Email: ada.fachtag.anti-schwarzer-rassismus@posteo.de // Post: ADA, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen // Fax: (0421) 960 89 20 // Tel.: 0421/96089-19 oder 0421/96089-14

Save the date // 22.10.2019 // 9.00 – 17.00 Uhr // Fachtag 

 

Das Netzwerk gegen Diskriminierung lädt ein: 

Fachtag zur Vernetzung und Stärkung von Antidiskriminierungsarbeit im engeren und weiteren Sinne 

 

Zeit: 22.10.2019; 9.00 – 17.00 Uhr 

Ort: DGB-Haus Bremen, Bahnhofsvorplatz 22 – 28 

                                         

Hinweis: Die Veranstaltung ist kostenlos und als Bildungsurlaub im Land Bremen anerkannt.  

 

In Form von Inputs und Workshops möchte das Netzwerk gegen Diskriminierung auf diesem Fachtag einen Diskussion-, Austausch- und Vernetzungsraum öffnen, um folgenden Fragen nachzugehen: 

  • welche Anlaufstellen ob als Regierungs- oder Nichtregierungsorganisationen existieren bereits, die direkt oder indirekt Berührungen mit Antidiskriminierung haben und wie können Menschen, die Diskriminierung erfahren sie erreichen?
  • wie kann Verweisberatung gelingen, sodass Menschen noch zielgerichteter Unterstützung erhalten bzw.
  • wie können die einzelnen Stellen und (Selbst-)Organisationen voneinander erfahren?
  • wie können wir uns gemeinsam über Eckpunkte einer bremischen Antidiskriminierungsstrategie verständigen und
  • welchen Raum brauchen wir dafür? Was wünschen wir uns voneinander? Wo sind Gemeinsamkeiten, wo Differenzen?

 

Das Bremer Netzwerk gegen Diskriminierung ist ein Zusammenschluss von Beratungsstellen, bestehend aus Behörden und Nichtregierungsorganisationen. Diese befassen sich mit Antidiskriminierung im weiten und im engeren Sinne und bilden durch ihre Schwerpunkte ein interdisziplinäres Netzwerk. Hauptziel des Netzwerkes ist die Stärkung und der Ausbau der Antidiskriminierungsarbeit durch Austausch, Qualifizierung der Verweisberatung/Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Bislang werden durch das Netzwerk schwerpunktmäßig  die Diskriminierungsdimensionen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz abgedeckt. 

 

Um Anmeldung per Email, Post oder Fax wird gebeten - bitte Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Kontakt und Veranstaltungsnummer (HS 900.048) angeben: Mail: s.mebrahtu@aulbremen.de, Post: ADA, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen, Fax: (0421) 960 89 20 

 

Übergriff auf Al Rahma Moschee
Wir sind als Gesellschaft, Zivilgesellschaft und als Land Bremen aufgefordert Solidarität den Mitgliedern der Al Rahma Moschee zu zeigen! Was passiert ist, ist keine "Sachbeschädigung", sondern ein islamfeindlicher Angriff. Einige Tage zuvor erst, wurde ein Jugendlicher in der Bahn Richtung Vahr Opfer eines islamfeindlichen Messerangriffs.

Es braucht eine transparente und ehrliche Debatte und ein neues Handeln zu solchen Fällen von Hasskriminalität sowie die "maximale Transparenz über die Untersuchungsergebnisse und ein entschiedenes sowie hartes Vorgehen gegen die Täter".(Stellungnahme#SchuraBremen)

 

https://www.butenunbinnen.de/videos/sachbeschaedigung-moschee-100.html?fbclid=IwAR0Klc3K1BtlgC95_uhnLpYt6prbtgJhPwuFx7QcSQjCe_7SSI5EakR6kGI

Forderungen des Bremer Rat für Integration 

Auch der Bremer Rat für Integration (BRI) hat im Hinblick auf die Wahlen im Mai konkrete Forderungen formuliert. Unter dem folgenden Link findet ihr das kompakte und wirklich sehr lesenswerte Ergebnis!

ADA wirkt in der AG Anti-Diskriminierung beim Bremer Rat für Integration mit.

Link zur Forderungen des Bremer Rat für Integration

Stellungnahme des Bremer Netzwerkes gegen Diskriminierung

Bremen wählt Ende Mai und das Netzwerk gegen Diskriminierung benennt Misstände rund um das Thema Antidiskriminierung in Bremen und hat auch konkrete Forderungen formuliert. Sei es auf der infrastrukturellen Ebene, den Ressourcen sowie die aktuelle Beratungslandschaft in Bremen unter folgenden Link über den Reiter "Aktuelles" findet ihr die kompakte und wirklich sehr lesenswerte Stellungnahme: Link zur Stellungnahme

22.-24.02.2019 | Phoenix-Empowerment-Training

 

Dieses Training ist für: People of Color, Schwarz gelesene Deutsche, Migrant*innen, Menschen deren persönliche Biografien zum Beispiel nach Afrika, Asien oder dem Pazifik zurückweisen - Menschen, die in Deutschland rassistische Erfahrungen machen.

So unterschiedlich all diese Menschen auch sind, besteht eine Gemeinsamkeit: in der deutschen Gesellschaft Rassismus zu erleben - in verschiedener Form, in verschiedener Intensität, in verschiedener Ausprägung. Doch gleich ist der Grund für die Diskriminierung: die rassistische Ideologie, die beispielsweise darauf beruht dunklere Hautfarbe, Ihre Herkunft oder Religion in der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft auszuschließen. Der Anteil dieser Menschen in unserer Gesellschaft wird größer. Die Bedrohung durch rassistische Angriffe steigt. Gleichzeitig hat auch der Alltagsrassismus eine enorme Bedeutung für das Leben hier.

Im Phoenix-Empowerment-Training geben wir uns die Möglichkeit zum Kennenlernen, auch zum persönlichen Kennenlernen. Wir kommen aus verschiedenen Kontexten, mit verschiedenen Erfahrungen. Doch uns verbindet die Erfahrung von Rassismus in Deutschland von heute. Anmeldung und weitere Informationen

15.11.2018 | „Stärke finden – emPOWERment für Menschen, die in Deutschland Rassismus erleben.“ ADA-Veranstaltung am 09. Dezember 2018

 

Rassismus ist eine gesellschaftliche Machtstruktur und beeinflusst die Haltungen, das Denken sowie die (Sprach-) Handlungen von Menschen in allen Lebensbereichen: privat, in der Schule oder bei der Arbeit. Es entstehen gesellschaftliche Ein- und Ausschlüsse, die für Schwarze Menschen und People of Color sehr viele Herausforderungen und Barrieren darstellen und/oder mit Verletzungen einhergehen. Der Workshop richtet sich an Menschen, die in Deutschland Rassismuserfahrungen machen und ist offen für Menschen mit Migrationsgeschichte/n, People of Color, Schwarze und jüdische Menschen. Anmeldung und weitere Informationen

22.03.2018 | ADA-Fachtag zu Antisemitismus in Deutschland (9. Mai 2018)

 

Juden und Jüdinnen in Deutschland erleben es immer wieder, dass sie sich bewusst für oder gegen eine Sichtbarkeit ihres Jüdischseins entscheiden müssen. Das hat viele Gründe, die Spanne reicht von antisemitischen Anfeindungen über den Unwillen, sich schon wieder zum Nahostkonflikt äußern zu müssen bis hin zur Angst vor körperlicher Gewalt. Weitere Informationen und Anmeldung zum ADA-Fachtag.

21.12.2017 | Antisemitismus in Deutschland. Die Vermessung des Hasses (tagesschau)

 

In Deutschland sei kein Platz für Antisemitismus - insbesondere wegen der deutschen Verbrechen gegen Juden. Das ist ein Satz, den man in der Geschichte der Bundesrepublik immer wieder hören und lesen konnte. Doch die Realität ist eine andere: Polizisten und Sicherheitsdienste bewachen jüdische Einrichtungen, egal ob Grundschule oder Synagoge. Und antisemitische Straftaten sind alles andere als Einzelfälle. tagesschau-Dossier lesen

06.12.2017 | Studie der EU-Grundrechteagentur: Rassistische Diskriminierung weiter verbreitet – rechtlicher Schutz nicht ausreichend

 

Eine EU-weite Befragung von mehr als 25.000 Menschen mit Migrationshintergrund stellt fest: Erfolge bei der Bekämpfung von Hass und Ausgrenzung gibt es noch viel zu selten. Wie die Studie der EU-Grundrechteagentur ergibt, wurden 38 Prozent der Befragten in den vergangenen fünf Jahren Opfer von Diskriminierung. Menschen aus Nordafrika (45 Prozent), Roma (41 Prozent) und Menschen aus Ländern südlich der Sahara (39 Prozent) waren besonders betroffen. Am häufigsten (40 Prozent) kam es bei der Arbeitssuche zu einer Diskriminierung. Link zur Studie






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