Ein Ausblick auf unsere kommenden Veranstaltungen

05.-07.06.2020 Anti-Rassismus-Training

 Unsicherheit und Rassismus prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer*innen, Migrant*innen oder Angehörige einer „anderen Kultur“ gelesen werden. Dabei spielen vielleicht folgende Fragen und Gedanken eine Rolle:

 

 

 

Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“?

 

„Schwarze“, „weiße“, „People of Colour“?

 

„Deutsche” und „Ausländer*innen” – „Wir” und „die anderen”?

 

Was wissen wir über „die anderen“ und was über „uns selbst“?

 

Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“?

 

Was ist eine „weiße Identität“ in einer „multikulturellen Welt“?

 

Was hindert und was fördert unsere Begegnungen?

 

Auch in der Arbeitswelt begleiten uns diese Fragen und als Arbeitnehmer*innen verbringen wir einen nicht unwesentlichen Teil unserer Lebenszeit an unserem Arbeitsplatz, mit unseren Kolleg*innen und in den gegebenen Strukturen.

 

Aus diesem Grund richtet sich dieses Training insbesondere an Arbeitnehmer*innen, die sich als Mitglieder der deutschen Mehrheitsgesellschaft begreifen. In diesem Training können weiße Menschen eigene Prägungen durch das System des Rassismus und das eigene Verhalten reflektieren. Es wird die Möglichkeit geben, die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen zu lernen und gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung zu arbeiten.

 

Die einzelnen Arbeitsphasen im Training berücksichtigen die Fragen und Interessen der Teilnehmenden. Dabei kommt es zu einem Wechsel von Information, Verarbeitungs- und Reflexionsphasen. Vorgesehen sind unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit: im Plenum, in Gruppen- oder Partnerarbeit, mit Hilfe von Rollenspielen, Arbeitsblättern, Aufsätzen und Videobeiträgen.

 

Um die Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern, zum Selbstschutz und dem Schutz anderer, bitten wir Sie sich während des Trainings an die vom Veranstalter vorgegeben Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Die Teilnahme am Training erfolgt auf Eigenverantwortung.  Das Training findet vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung statt.

 

Trainer*innen: Maria Rojas Hernández und Nenad Čupić

 

Anmeldung: Bei Arbeit und Leben per Mail a.mbaruk@aulbremen.de oder unter der Telefonnummer 0421/960 89-14. Der Anmeldeschluss ist am 02.06.2020.

 

Beginn und Ende: Trainingsbeginn ist Freitag, 05. Juni 2020, 15 Uhr | Trainingsende ist Sonntag, 07. Juni 2020, 15 Uhr. Eine durchgehende Teilnahme an allen Trainingstagen ist unbedingt erforderlich.

Trainings-Ort: Jugendbildungsstätte Bremen Lidice-Haus | Weg zum Krähenberg 33A, 28201 Bremen | Bei Bedarf gibt es ein Shuttle-Service ab der Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bremen. Der Shuttle ist auch für Rollstuhlfahrer*innen. Bitte bei der Anmeldung angeben, wenn der Wunsch da ist. 

Sprache: Das Training wird in der deutschen Laut-Sprache angeboten und das Niveau B2, C1 wäre geeignet. Aufgrund der kurzfristigen Ausschreibungszeit (Corona bedingt) können wir leider keine Sprachmittlungen anbieten. 

Kinderbetreuung: Aufgrund der kurzfristigen Vorlaufzeit (Corona bedingt) können wir leider keine Betreuung anbieten. 

Barrieren zum Ort: Wir haben ein Übernachtungszimmer für maximal 2 Personen, das für Rollstuhlfahrer*innen geeignet ist. Es gibt einen Fahrstuhl für das Zimmer und die Seminarräume. Allerdings lässt sich nur die Haupteingangstür automatisch öffnen, d.h. Personen, die auf einen Rollstuhl oder ähnliches angewiesen sind, können sich nicht selbstständig im Haus bewegen. Wir haben kein Wegeleitsystem für blinde Menschen. Es wird eine Kinderbetreuung geben und gerne bei der Anmeldung angeben, ob Sie eine brauchen.

Übernachtungsmöglichkeit: Es ist möglich in der Jugendbildungsstätte Bremen LidiceHaus zu übernachten. Die Anzahl ist begrenzt, daher bitte gleich bei der Anmeldung den Wunsch angeben, damit wir planen können.

Verpflegung: Bitte Unverträglichkeiten und Wünsche bei der Anmeldung angeben.

Veranstalter*innen: Arbeit und Leben Bremen e.V. und Jugendbildungsstätte Bremen LidiceHaus

Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich gerne bei Aretta Mbaruk per Mail oder Telefonisch: a.mbaruk@aulbremen.de - 0421/960 89-14

 




06.-08.03.2020 Phoenix-Empowerment-Training

Dieses Training ist für: People of Color, Schwarz gelesene Deutsche, Indigenous People, Migrant*innen, Menschen deren persönliche Biografien zum Beispiel nach Afrika, Asien oder dem Pazifik zurückweisen - Menschen, die in Deutschland rassistische Erfahrungen machen.


So unterschiedlich all diese Menschen auch sind, besteht eine Gemeinsamkeit: in der deutschen Mehrheitsgesellschaft Gesellschaft Rassismus zu erleben - in verschiedener Form, in verschiedener Intensität, in verschiedener Ausprägung. Doch gleich ist der Grund für die Diskriminierung: die rassistische Ideologie, die beispielsweise darauf beruht dunklere Hautfarbe, Ihre Herkunft oder Religion in der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft auszuschließen. Der Anteil dieser Menschen in unserer Gesellschaft wird größer. Die Bedrohung durch rassistische Angriffe steigt. Gleichzeitig hat auch der Alltagsrassismus eine enorme Bedeutung für das Leben hier.


Im Phoenix-Empowerment-Training geben wir uns die Möglichkeit zum Kennenlernen, auch zum persönlichen Kennenlernen.
Wir kommen aus verschiedenen Kontexten, mit verschiedenen Erfahrungen.
Doch uns verbindet die Erfahrung von Rassismus in Deutschland von heute.
Wie können wir trotz dieser tagtäglichen Wirklichkeit unsere eigenen persönlichen und Arbeitsziele verfolgen? Wie können wir konstruktiv in dieser Gesellschaft leben? Und was können wir tun, um Rassismus zu verringern?


Sie brauchen keine Vorkenntnisse. Eine durchgängige Teilnahme am Training ist Voraussetzung. Das Training wird geleitet von Amma Yeboah und Uli Heidemann.


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Anmeldung: Arbeit und Leben bei Soma Said per Mail s.said@aulbremen.de oder unter 0421/960 89-14


Beginn und Ende: Trainingsbeginn ist Freitag, 06. März 2020, 16 Uhr | Trainingsende ist Sonntag, 08. März 2020, 16 Uhr. Eine durchgehende Teilnahme an allen Trainingstagen ist unbedingt erforderlich.


Trainings-Ort: Jugendbildungsstätte Bremen Lidice-Haus // Weg zum Krähenberg 33A, 28201 Bremen // Bei Bedarf gibt es ein Shuttle-Service ab der Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bremen. Der Shuttle ist auch für Rollstuhlfahrer*innen. Bitte bei der Anmeldung angeben, wenn der Wunsch da ist.


Sprache: Das Training wird in der deutschen Laut-Sprache angeboten und das Niveau B1/B2 wäre geeignet. Bei Bedarf versuchen wir eine Sprachmittlung zu organisieren – Sprechen Sie uns gerne bis spätestens Sonntag, den 16. Februar an.


Kinderbetreuung: Bei Bedarf versuchen wir eine Kinderbetreuung vor Ort anzubieten. Bitte teilen Sie uns bis spätestens Sonntag, den 16. Februar mit, ob Sie eine Kinderbetreuung brauchen.


Barrieren zum Ort: Wir haben ein Übernachtungszimmer für maximal 2 Personen, das für Rollstuhlfahrer*innen geeignet ist. Es gibt einen Fahrstuhl für das Zimmer und die Seminarräume. Allerdings lässt sich nur die Haupteingangstür automatisch öffnen, d.h. Personen, die auf einen Rollstuhl oder ähnliches angewiesen sind, können sich nicht selbstständig im Haus bewegen. Wir haben kein Wegeleitsystem für blinde Menschen. Es wird eine Kinderbetreuung geben und gerne bei der Anmeldung angeben, ob Sie eine brauchen.


Übernachtungsmöglichkeit: Es ist möglich in der Jugendbildungsstätte Bremen Lidice-Haus zu übernachten. Die Anzahl ist begrenzt, daher bitte gleich bei der Anmeldung den Wunsch angeben, damit wir planen können


Verpflegung: Bitte Unverträglichkeiten und Wünsche bei der Anmeldung angeben.


Veranstalter*innen: Arbeit und Leben Bremen e.V. und Jugendbildungsstätte Bremen Lidice-Haus-Gemeinnützige.