Gefördert durch

die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds



Basis-Qualifizierung Antidiskriminierungsmanagement

Angebot für betriebliche Multiplikator*innen: Schulungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und Innerbetrieblichen Beschwerdestellen (IBS)


Unser Qualifizierungsangebot richtet sich an privatwirtschaftliche Betriebe und an Eigenbetriebe der Stadt Bremen. Wir verbinden Sensibilisierungsarbeit mit praktischem Wissen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und Innerbetrieblichen Beschwerdestellen. Es wird fundiertes Wissen vermittelt und in einem geschützten Rahmen an konkreten Beispielen erprobt. Die Qualifizierung ist in drei Basismodule mit den Schwerpunkten „Sensibilisierung“ – „Konkretisierung“ – „Umsetzung“ unterteilt und legt den Grundstein für ein betriebliches Antidiskriminierungsmanagement.

Im Bild werden die drei Module aufgelistet. Modul 1: Sensibilisierung: "Diskriminierung erkennen! Der Umgang mit mir selbst." Modul 2: Konkretisierung: "AGG in der betrieblichen Praxis anwenden." Modul 3: Umsetzung: "Beschwerderecht und IBS

 

  • Der Gesamtumfang der Qualifizierung beträgt 12,5 UStd (3,5 UStd. x 3 Module) sowie 2 UStd. Nachbearbeitung.
  • Zielsetzung ist für Diskriminierungserfahrungen und Diskriminierungshäufigkeiten zu sensibilisieren, praktisches Wissen zum rechtlichen Diskriminierungsverbot zu vermitteln und zu reflektieren, wie ein betriebliches Antidiskriminierungsmanagement AGG-Konform aufgebaut sein könnte.
  • Es geht stets darum die betrieblichen Akteure in die drei Kompetenzbereiche Sensibilität, Konfliktmanagement und juristisches Grundwissen im Hinblick auf das AGG einzuführen und den Grundstein für selbstständige Weiterentwicklung der Kompetenzen zu legen.
  • Assoziierte Themen sind: Arbeitgeber*innen Pflichten/Arbeitsschutz, Einbindung von betrieblichen Interessenvertretungen, Diversity-Management.
  • Die Schulungen sind für die Betriebe kostenfrei, da sie bereits mit Bundesmitteln über das IQ Förderprogramm finanziert sind und werden in der Regel als Inhouse-Schulungen angeboten. Das heißt, dass sich das Angebot in der Regel jeweils an Beschäftigte eines Betriebs / einer Einrichtung richtet.
  • Je nach Pandemielage  werden die Schulungen entweder in Präsenz oder im digitalen Raum durchgeführt.

Sie haben Interesse an unserem Angebot oder Fragen dazu? 

Für die Koordination der Schulungsanfragen ist Martin Ksellmann verantwortlich. Er arbeitet in Teilzeit und ist in der Regel von Montag bis Donnerstag jeweils von 10:00 - 15:00 Uhr erreichbar.

Mail: m.ksellmann@aulbremen.de 

Telefon: 0421 96089-19  

Erfahrungsbericht über die ADA Schulungsreihe zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) als Interview veröffentlicht

„Wenn wir von Gleichberechtigung sprechen, sind alle gemeint.“ - AB InBevs Weg zu einer antidiskriminierungssensiblen Betriebskultur

Warum ADAs Schulungen zum AGG keine bloße Rechtsbelehrung umfassen, sondern die Sensibilisierung betrieblicher Multiplikator*innen an erster Stelle der Modulreihe steht, wird im Interview mit Nadine von Legat (AB InBev / Verhelst Foundation) deutlich.

Nadine von Legat hat letztes Jahr mit AGG-Vertrauenspersonen der in Bremen sogenannten Beck's Brauerei unsere Basisqualifizierung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und Innerbetrieblichen Beschwerdestellen durchlaufen. Anschaulich berichtet Sie von der Bedeutung von Antidiskriminierungsschulungen für den Bierhersteller AB InBev, ihren Erwartungen und Erfahrungen. Aber auch davon, wie schwer die Suche nach Anbieter*innen ist.

Unser Dank geht an Merle Burghart vom IQ Netzwerk Bremen, die das Gespräch über unsere Workshop-Reihe führte.




Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.


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